Island, die »Insel aus Feuer und Eis«, ist ein Reiseziel, das wie kein anderes auf der Welt mit seiner Natur verzaubert. Die unberührte Landschaft, geprägt von Vulkanen, Gletschern, Wasserfällen und heißen Quellen, bietet eine atemberaubende Kulisse für jeden Urlauber. Ob man sich für das Wandern durch farbenfrohe Berge, das Staunen über tosende Wasserfälle oder das Entspannen in geothermalen Bädern interessiert – Island hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Im Folgenden findest du die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten, die deinen Island-Aufenthalt unvergesslich machen. Jede dieser Attraktionen zeigt die einzigartige Schönheit und die wilde Natur, für die Island so berühmt ist.
Die Eiswelt Islands
Snæfellsjökull-Nationalpark · Jökulsárlón-Gletscherlagune
Islands Lavafelder, Geysire und heiße Quellen
Geysir Strokkur · Landmannalaugar
Islands Wasserfälle, Seen und Fjorde
Mývatn · Westfjorde
Isländische Städte und Dörfer mit beliebten Sehenswürdigkeiten
Reykjavík · Arnarstapi
Sehenswürdigkeiten in der Eiswelt Islands
1. Vatnajökull-Nationalpark
Der Vatnajökull-Nationalpark (isl. Vatnajökulsþjóðgarður) ist der zweitgrößte Nationalpark Europas und Heimat des gleichnamigen Vatnajökull-Gletschers, dem größten Gletscher des europäischen Kontinents. Der Park erstreckt sich über weite Teile des Hochlands und der Küstenregion und bietet eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften.
Neben den Gletschern gibt es imposante Wasserfälle, wie den Dettifoss, vulkanische Landschaften und reißende Flüsse zu bestaunen. Wanderer und Naturfreunde finden hier zahlreiche Möglichkeiten für Erkundungstouren. Die Eishöhlen des Vatnajökull-Gletschers sind ein besonderes Highlight für Reisende, die die faszinierende Eiswelt Islands entdecken möchten. Der Nationalpark ist ein Muss für alle, die Islands Naturwunder hautnah erleben wollen.
2. Snæfellsjökull-Nationalpark
Der Snæfellsjökull-Nationalpark liegt auf der Snæfellsnes-Halbinsel im Westen Islands und ist Heimat des majestätischen Snæfellsjökull-Gletschers. Der Gletscher thront auf einem erloschenen Vulkan, der durch Jules Vernes »Reise zum Mittelpunkt der Erde« weltberühmt wurde.
Der Nationalpark bietet eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften, darunter Lavafelder, Klippen und Küsten, die von Seevögeln wie Papageientauchern, Dreizehenmöwen, Seeadlern und Eissturmvögeln bevölkert werden.
Der Snæfellsjökull selbst ist oft von Wolken umhüllt, was ihm eine mystische Aura verleiht. Wanderer können den Gletscher besteigen, und an klaren Tagen reicht der Blick bis zu den Westfjorden. Der Park ist ideal für Reisende, die die Abgeschiedenheit und Natur Islands genießen möchten.
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3. Skaftafell-Nationalpark
Der Skaftafell-Nationalpark, der heute Teil des Vatnajökull-Nationalparks ist, bietet eine spektakuläre Mischung aus Gletschern, Wasserfällen und Wanderwegen. Der bekannteste Wanderweg führt zum Svartifoss-Wasserfall, der von schwarzen Basaltsäulen umgeben ist und an eine Orgel erinnert. Das Gebiet ist von weiten, grünen Tälern und Gletscherzungen geprägt, die von Wanderern erkundet werden können.
Für Abenteuerlustige bieten sich auch Gletschertouren mit dem Schneemobil und Eisklettern an. Skaftafell ist ein wahres Paradies für Naturfreunde und ein hervorragendes Ziel für Wanderer, die die vielfältigen Landschaften Islands in ihrer ganzen Pracht erleben möchten, ohne die gesamte Insel zu bereisen.
4. Jökulsárlón-Gletscherlagune
Der Jökulsárlón im Südosten Islands ist der größte Gletschersee des Landes und einer der faszinierendsten Orte des Landes. Hier brechen Eismassen vom Vatnajökull-Gletscher nahezu senkrecht ins Wasser und treiben gemächlich über die Lagune hinaus zum Atlantik. Das Schauspiel der schimmernden Eisbrocken, die je nach Licht in verschiedenen Blautönen leuchten, ist atemberaubend.
Urlauber können Bootstouren unternehmen und die Eisberge aus nächster Nähe bewundern. Direkt neben der Lagune befindet sich der »Diamantstrand«, an dem die Eisbrocken auf schwarzem Sand liegen und wie Edelsteine glitzern. Die Gletscherlagune ist ein einzigartiger Ort, der einen bleibenden Eindruck bei jedem Besucher hinterlässt.
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5. Diamantstrand
Der Diamantstrand, nahe der Jökulsárlón-Gletscherlagune, verdankt seinen Namen den schimmernden Eisbrocken, die wie Diamanten auf dem schwarzen Sand liegen. Diese Eisstücke brechen von den Gletschern ab und werden von den Wellen an den Strand gespült, wo sie im Sonnenlicht glitzern und atemberaubende Fotomotive bieten.
Der Kontrast zwischen dem tiefschwarzen Vulkansand und dem glasklaren Eis macht den Diamantstrand zu einem der fotogensten Orte Islands. Er ist ein perfekter Stopp auf einer Reise entlang der Südküste und bietet Besuchern die Möglichkeit, die einzigartige Magie der Gletscher aus nächster Nähe zu erleben.
Den Vulkanen auf der Spur: Islands Lavafelder, Geysire und heiße Quellen
6. Þingvellir-Nationalpark
Der Þingvellir-Nationalpark (Thingvellir) ist nicht nur ein geologisch spektakuläres Gebiet mit zerklüfteten Bergwelten und weiten Lavafeldern, sondern auch ein Ort von großer historischer Bedeutung. Hier wurde um 930 n. Chr. eines der ersten demokratischen Parlamente der Welt, das Althing, gegründet. Geologisch liegt der Park auf der Grenze zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte, die sich langsam voneinander wegbewegen.
Dies schafft beeindruckende Risse und Spalten im Gestein, die sich durch das gesamte Gebiet ziehen. Besonders beliebt ist der Silfra-Spalt, in dem Taucher und Schnorchler zwischen den Kontinentalplatten in kristallklarem Wasser mit bis zu 100 Meter Sicht unterhalb der Wasseroberfläche schwimmen können. Þingvellir ist ein Ort voller Geschichte und natürlicher Schönheit, der immer einen Ausflug wert ist.
7. Geysir Strokkur
Der Strokkur ist einer der aktivsten Geysire Islands und einer der wenigen weltweit, die regelmäßig ausbrechen. Er befindet sich im Heißwassertal Haukadalur und schießt alle 5 bis 10 Minuten eine Wassersäule bis zu 30 Meter in die Höhe. Das Schauspiel ist faszinierend und erlaubt Reisenden, das Phänomen eines Geysirs aus nächster Nähe zu erleben.
Die umliegenden heißen Quellen und dampfenden Bodenflächen verleihen der Umgebung ein surreal anmutendes Ambiente. Der Strokkur ist leicht zugänglich und ein Highlight auf jeder Island-Reise, besonders für Urlauber, die die geothermische Aktivität des Landes hautnah erleben möchten.
8. Eldhraun
Eldhraun (Feuerlava) ist eines der weltweit größten Lavafelder und entstand nach einem verheerenden Ausbruch des Laki-Vulkans im Jahr 1783. Die Lavafläche erstreckt sich über fast 600 Quadratkilometer und ist heute von weichem, grünem Moos bedeckt, das der Landschaft ein fast surreal wirkendes Aussehen verleiht.
Eldhraun ist ein einzigartiges Beispiel für die vulkanische Aktivität Islands und bietet ein außergewöhnliches Fotomotiv. Urlauber, die auf der Ringstraße entlang der Südküste reisen, können hier einen Stopp einlegen und durch die mystische, moosbedeckte Landschaft wandern.
9. Landmannalaugar
Landmannalaugar ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber im isländischen Hochland nahe dem Vulkan Hekla im Südwesten Islands. Die Gegend ist bekannt für ihre bunten Rhyolithberge, die je nach Lichteinfall in verschiedenen Farben wie Rot, Gelb, Grün und Blau schimmern.
Heiße Quellen, Lavafelder und weite Täler prägen die Landschaft. Besonders beliebt ist die mehrtägige Laugavegur-Wanderung, die durch Landmannalaugar führt und spektakuläre Ausblicke auf die Vulkane, Gletscher und Schluchten der Region bietet. Landmannalaugar ist im Sommer zugänglich und ein beliebtes Ziel für Abenteurer, die Islands unberührte Natur erkunden möchten, abseits der ausgetretenen Pfade.
10. Basaltsäulen von Reynisfjara
Die Basaltsäulen am Strand von Reynisfjara in der Nähe des Ortes Vík í Mýrdal gehören zu den bekanntesten Naturwundern Islands. Die runden bis sechseckigen, geometrisch angeordneten Säulen entstanden durch das langsame Abkühlen von Lava und schaffen eine beeindruckende, fast künstlich wirkende Formation.
Die Basaltsäulen von Reynisfjara bilden eine beeindruckende Kulisse zu den schwarzen Sandstränden und den tosenden Wellen des Atlantiks. In Kombination mit den mystischen Felsformationen Reynisdrangar und der rauen Brandung ist dieser Ort ein absolutes Highlight für jeden Island-Besucher, der die einzigartigen, naturbelassenen Küsten des Landes erkunden möchte.
11. Stuðlagil Canyon
Der Stuðlagil Canyon im Osten Islands ist ein verstecktes Juwel, das erst in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen hat. Der Canyon ist von hohen Basaltsäulen gesäumt, die sich in beeindruckender Symmetrie entlang des Flusses Jökla erheben. Das türkisfarbene Wasser, das durch den Canyon fließt, bildet einen faszinierenden Kontrast zu den dunklen Basaltwänden.
Wanderer können den Canyon frei erkunden und aus verschiedenen Perspektiven die natürliche Schönheit dieses Ortes genießen. Stuðlagil ist relativ abgelegen und bietet Besuchern die Möglichkeit, eine der spektakulärsten Basaltformationen Islands abseits der Haupttouristenrouten zu erleben.
Immer eine Reise wert: Islands Wasserfälle, Seen und Fjorde
12. Seljalandsfoss
Seljalandsfoss ist einer der bekanntesten Wasserfälle im Süden Islands und bietet ein besonderes Erlebnis: Man kann hinter den herabstürzenden Wassermassen hindurchlaufen. Der 60 Meter hohe Wasserfall stürzt von einer Klippe in die Tiefe und bildet dabei einen malerischen Vorhang aus Wasser.
Besonders beliebt ist der Seljalandsfoss bei Fotografen, da er zu jeder Reisezeit und bei jedem Licht beeindruckende Motive bietet. In der Nähe befinden sich weitere Wasserfälle, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Ein Ausflug zum Seljalandsfoss lässt sich zudem ideal mit einer Tour entlang der Südküste verbinden.
13. Skógafoss
Der Skógafoss (Waldwasserfall) ist ein majestätischer Wasserfall an der Südküste Islands und einer der größten des Landes. Mit einer Breite von 25 Metern und einem Fall von 60 Metern beeindruckt er durch seine schiere Größe. Besonders bei Sonnenschein sind Regenbogen im aufsteigenden Nebel zu sehen, was dem Wasserfall eine fast magische Atmosphäre verleiht.
Am Fuße des Skógafoss kann man die Gischt spüren und eine Treppe führt hinauf zu einer Plattform, von der aus man eine atemberaubende Aussicht auf den Wasserfall und die Küstenebene hat. Skógafoss ist ein Höhepunkt jeder Island-Reise und perfekt für Naturliebhaber und Wanderer.
14. Dettifoss
Der Dettifoss (stürzender Wasserfall) gilt als der größten Wasserfälle Europas und beeindruckt durch seine wilde Kraft. Der 44 Meter hohe und 100 Meter breite Wasserfall im Nordosten Islands stürzt mit gewaltiger Energie in eine enge Schlucht und erzeugt dabei donnernde Geräusche.
Die Wassermassen, die der Fluss Jökulsá á Fjöllum mit sich führt, sind besonders im Sommer überwältigend. Urlauber können den Dettifoss über verschiedene Wanderwege erreichen und das Naturwunder von unterschiedlichen Aussichtspunkten aus bestaunen. Der Dettifoss liegt in einer abgelegenen, aber landschaftlich wunderschönen Region, die viele geheimnisvolle Orte birgt.
15. Mývatn
Der Mývatn (Mückensee) im Nordosten Islands ist von vulkanischer Aktivität geprägt und umgeben von einzigartigen Lavaformationen. Die Landschaft rund um den See bietet eine Vielzahl an Naturwundern, darunter die beeindruckenden Pseudokrater, die durch vulkanische Dampfexplosionen entstanden sind. In der Nähe befindet sich auch das Geothermalgebiet Hverir mit dampfenden Schlammtöpfen und Solfataren – postvulkanische Erdlöcher, die heißen Dampf ausstoßen.
Der See selbst ist bekannt für seine reiche Vogelwelt, insbesondere die vielen Entenarten, die hier brüten. Die Mývatn-Naturbäder bieten Besuchern eine entspannende Möglichkeit, in warmem, mineralhaltigem Wasser zu baden, während sie die umliegende Vulkanlandschaft genießen. Den Namen verdankt der See übrigens den zahlreichen Mücken, die in dem Gebiet leben. Die meisten am Mývatn lebenden Arten stechen jedoch nicht.
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16. Blaue Lagune
Die Bláa Lónið (Blaue Lagune) ist eines der berühmtesten Thermalfreibäder und bekannt für ihr mineralreiches, durch Vulkanismus erwärmtes Wasser. Das geothermale Spa liegt inmitten eines Lavafeldes auf der Reykjanes-Halbinsel und bietet Besuchern die Möglichkeit, in türkisblauem Wasser zu baden, das aus den Tiefen der Erde gespeist wird. Die entspannende und wohltuende Atmosphäre vor einer atemberaubenden Kulisse aus Bergen und Vulkanlandschaft macht die Blaue Lagune zu einem beliebten Wellness-Ziel.
17. Hraunfossar und Barnafoss
Die Hraunfossar (Lavawasserfälle) im Westen Islands sind einzigartig, da das Wasser nicht wie üblich von einer Klippe fällt, sondern aus einem Lavafeld hervortritt. Tausende kleine Bäche strömen hier über eine Strecke von rund 700 Metern aus der porösen Lava und ergießen sich in den Fluss Hvítá.
Nur eine kurze Strecke entfernt befindet sich Barnafoss (Kinderwasserfall), ein weiterer Wasserfall, der sich durch enge, von Legenden umrankte Felsformationen zwängt. Die Hraunfossar und Barnafoss liegen inmitten einer malerischen Natur und bieten ein ruhiges, faszinierendes Ausflugsziel abseits der größeren Touristenströme.
18. Westfjorde
Die Vestfirðir (Westfjorde) sind eine der unberührtesten und am wenigsten besiedelten Regionen Islands. Sie zeichnen sich durch tief eingeschnittene Fjorde, hohe Klippen und einsame Küsten aus. In dieser abgeschiedenen Region finden Naturliebhaber spektakuläre Landschaften, darunter die beeindruckenden Dynjandi-Wasserfälle, die in mehreren Kaskaden zum Tal stürzen.
Die Westfjorde sind auch bekannt für ihre vielfältige Tierwelt, darunter Seevögel und Robben. Im Sommer können Urlauber abgelegene Strände und heiße Quellen genießen, die oft nur über Schotterpisten zu erreichen sind. Die Westfjorde bieten eine perfekte Kombination aus Abenteuer und Idylle.
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19. Westmännerinseln
Die Vestmannaeyjar (Westmännerinseln), eine Inselgruppe südlich von Island, sind ein Geheimtipp für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte. Die größte Insel, Heimaey, wurde 1973 durch den Ausbruch des Vulkans Eldfell teilweise zerstört. Heute können Besucher das Lavafeld besichtigen, das einen Teil der gleichnamigen, auf der Insel gelegenen Stadt unter sich begraben hat.
Die Inseln sind auch für ihre reiche Vogelwelt bekannt, darunter eine der größten Kolonien von Papageientauchern auf Island. Im Sommer bieten die Westmännerinseln ideale Bedingungen für Vogelbeobachtungen, Wanderungen und Bootsfahrten entlang der Küste. Ein Ausflug auf die Westmännerinseln ist daher ein besonderes Erlebnis für all jene, die Islands vulkanische und biologische Vielfalt erkunden möchten.
Was Gäste über unsere Island-Reisen sagen
Isländische Städte und Dörfer mit beliebten Sehenswürdigkeiten
20. Reykjavík
Die Hauptstadt Reykjavík ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Islands. Sie besticht durch ihre Mischung aus modernen Bauten und traditionellem Charme. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die beeindruckende Hallgrímskirkja, eine der höchsten Kirchen Islands, und die futuristisch anmutende Konzerthalle Harpa.
Die Stadt bietet eine Vielzahl an Museen, Galerien und Restaurants, in denen man die nordische Küche genießen kann. Vom Hafen aus starten Bootstouren zur Walbeobachtung. Reykjavík ist der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Naturschönheiten und bietet gleichzeitig ein lebendiges städtisches Erlebnis.
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21. Vík í Mýrdal
Vík í Mýrdal (Bucht am sumpfigen Tal) ist ein malerisches Dorf an der Südküste Islands und berühmt für seine faszinierenden schwarzen Lavastrände. Der berühmteste Strand, Reynisfjara, ist von beeindruckenden Basaltsäulen und mächtigen Felsformationen wie Reynisdrangar umgeben, die wie uralte Monolithen aus dem Meer ragen.
Das raue Meer, die tiefschwarzen Sandkörner und die umliegenden Klippen machen Reynisfjara zu einem beliebten Ziel für Fotografen und Naturliebhaber. Die Küste bei Vík í Mýrdal ist auch bekannt für ihre Papageientaucherkolonien, die im Sommer in den steilen Klippen nisten. So sind etwa entlang der 6 Kilometer entfernten Insel Dyrhólaey Papageientaucher zu bewundern. Der Ort bietet außerdem eine gute Ausgangslage für Ausflüge entlang der Südküste Islands.
22. Arnarstapi
Arnarstapi ist ein kleines Fischerdorf auf der Snæfellsnes-Halbinsel, das für seine atemberaubende Küstenlandschaft bekannt ist. Die Klippen von Arnarstapi sind von beeindruckenden Lavaformationen und natürlichen Bögen geprägt, die von der rauen Brandung des Atlantiks geformt wurden.
Besonders sehenswert ist der Steinbogen Gatklettur, der sich über dem Meer erhebt. Das Dorf ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen entlang der Küste, die atemberaubende Ausblicke auf die Klippen und die Vogelwelt bieten. Arnarstapi ist zudem ein ruhiger Ort, der eine entspannte Alternative zu den größeren Touristenattraktionen bietet.
23. Höfn
Höfn (Höfn í Hornafirði; deutsch »Hafen im Hornfjord«) ist ein charmantes Fischerdorf im Südosten Islands und der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zum Vatnajökull-Gletscher. Die Stadt ist bekannt für ihre Hummerspezialitäten, die in vielen Restaurants angeboten werden, und zieht daher Feinschmecker an, die die Meeresfrüchte Islands schätzen.
Höfn bietet spektakuläre Ausblicke auf die Gletscherzungen des Vatnajökull und ist umgeben von malerischen Fjorden. In den Sommermonaten finden hier Festivals und kulturelle Veranstaltungen statt, die das Leben in dieser abgelegenen Region Islands feiern. Höfn ist der perfekte Zwischenstopp für Reisende, die auf der Ringstraße unterwegs sind.
24. Húsavík
Húsavík ist bekannt als die »Walbeobachtungshauptstadt« Islands und bietet die besten Chancen, Wale in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die Stadt liegt an der Nordküste Islands und ist der Ausgangspunkt für zahlreiche Bootstouren, bei denen man Buckelwale, Orcas und Delfine sehen kann.
Húsavík selbst ist ein charmantes Fischerdorf mit bunten Häusern und einem interessanten Walmuseum, das über die Meeresfauna Islands informiert. In den Sommermonaten sind die Chancen besonders hoch, diese majestätischen Tiere in den Gewässern rund um Húsavík zu beobachten. Ein Besuch dieser kleinen Stadt ist ein gutes Reiseziel für Island-Urlauber, die die Tierwelt der Insel erforschen möchten.
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